Baldurs Wandlung

Leibliche, seelische und geistige Entwicklungsaspekte bei der Krebserkrankung

Wege der therapeutischen Begleitung


30. - 31. Oktober 2026

Im Therapiehaus der Klinik Arlesheim

Thema

Die nordische Mythologie berichtet von dem Sonnengott Baldur, der von dem listigen Loki mittels des blinden Hödur und der Mistel zu Tode gebracht wird.

Wer ist dieser Baldur, der in das finstere Reich der Hel hinabsteigen musste, und von dem Rudolf Steiner sagt, dass er durch den Christus neu belebt werde (02.04.1915, GA 161)?

Was mag Baldur mit den Wegen zu tun haben, die Patient:innen in der Auseinandersetzung mit einer Krebserkrankung beschreiten?

Was bedeutet der Umgang mit einer solchen Erkrankung im leiblich-ätherischen, seelischen, geistigen und biographischen Sinne?

Wie können diese Prozesse therapeutisch begleitet werden?

Kann Baldur zu einem Helfer auf dem Weg werden, für Patient:innen wie Therapeut:innen?

Beim Studientag Mistel und Krebs 2026 wollen wir zunächst die mythologischen Bilder der Baldur-Sage in den Blick nehmen. Auf dieser Grundlage werden wir uns sodann von verschiedenen Gesichtspunkten den aufgeworfenen Fragen nähern. Die Psychoneuroimmunologie bietet spannende Perspektiven für ein multidimensionales Verständnis der Krebserkrankung, mit therapeutischen Implikationen. Psychoonkologie und salutogenetische Ansätze können wesentlich zur Stärkung der Selbstwirksamkeit im Umgang mit dem Krankheitsgeschehen beitragen. Am individuellen Patientenschicksal konkretisieren sich die Fragen und Wege des Antwortens. Daher münden die Betrachtungen des Studientags in eine Fallvorstellung. In Arbeitsgruppen können verschiedene Aspekte seminaristisch vertieft oder praktisch im künstlerisch-therapeutischen Tun erfahren werden.

Programm

Vortragende

Arbeitsgruppen

Samstag, 14.00 - 15.30 Uhr

Künstler:innen

Praktische Infos